Die Tour du Mont-Blanc erzählt sich über ihre Pässe. Sie geben dem Trek den Rhythmus, markieren die Grenzen und bieten die Panoramen, an die man sich zehn Jahre später erinnert. Ein Überblick über die unverzichtbaren Übergänge.
Der Col du Bonhomme und die Croix du Bonhomme
Als erster echter Aufstieg der TMB ab Les Contamines geben der Col du Bonhomme (2.329 m) und dann die Croix du Bonhomme (2.479 m) den Ton vor: lang, gleichmäßig, dem Wind ausgesetzt. Dieser Abschnitt zeigt, ob das gewählte Tempo das richtige ist.
Zu Saisonbeginn können auf der Nordseite Schneefelder liegen: Erkundigen Sie sich vor dem Aufstieg nach dem Wegzustand.
Der Col de la Seigne: der Übergang nach Italien
Auf 2.516 m markiert der Col de la Seigne die französisch-italienische Grenze und einen der schönsten Momente der Tour: Das Val Veny öffnet sich mit einem Schlag zur Südwand des Mont Blanc, zur Aiguille Noire und zu den Hängegletschern.
Der Pass ist oft windig und ohne Schutz. Halten Sie eine Windjacke griffbereit, ohne den Rucksack öffnen zu müssen.
Der Grand Col Ferret und die Fenêtre d'Arpette
Der Grand Col Ferret (2.537 m) führt in die Schweiz, ins Walliser Val Ferret, mit einem radikalen Wechsel der Atmosphäre: Weiden, Holzweiler, ein weites grünes Tal.
Weiter hinten ist die Fenêtre d'Arpette (2.665 m) der höchste Punkt der sportlichsten Variante der TMB, gegenüber dem Trient-Gletscher. Nur für trittsichere Wanderer und bei gutem Wetter — die Alternative über die Bovine bleibt sehr schön und deutlich geschützter.